Freundes- und Fördererverein

Gelebte Integration seit 25 Jahren

„Behinderte Menschen, eine Randgruppe in unserem Ort?“ „Nein Danke! – unter diesem Motto haben Anfang 1994 Vertreter beider Kirchengemeinden in Lipperode sowie der KAB und des Heimatvereins zusammen mit den beiden Ratsmitgliedern Walter Lietz und Martin Schäpermeier und dem Einrichtungsleiter Meinolf Kleine intensiv die Vorbereitungen zur Gründung eines Fördervereins für das Josefshaus  vorangetrieben.

 

Überkonfessionelle Erfolgsgeschichte
Mit der Gründungsversammlung am 24. April 1994 im evangelischen Gemeindehaus begann die Erfolgsgeschichte des neuen überkonfessionellen Vereins in Lipperode.

 

Der „Freundes- und Fördererverein für das Josefshaus Lipperode“ stellte sich die Aufgabe, die Anliegen und Ziele des Josefshauses in Lipperode mit seinen behinderten Bewohnern durch materielle und ideelle Hilfe zu unterstützen und zu fördern, insbesondere für Aufgaben, zu deren Erfüllung öffentliche Mittel oder kirchliche Zuwendungen nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung stehen.

 

In den ersten Jahren des Förderervereins setzten sich die Ortsvorsteher Walter Lietz (+) und Dieter Epping (+) als Vorsitzende mit großem persönlichem Engagement für die Ziele und Aufgaben des Vereins ein. Danach übernahm Meinolf Kleine den Vorsitz und übergab 2016 die Verantwortung an Hubert Sommer.

 

Seit nunmehr 25 Jahren für gelebte Integration
Seit nunmehr 25 Jahren setzt sich der Verein dafür ein, dass Menschen mit Behinderung in Lipperode keine Randgruppe sind. Das Anliegen ist die gelebte Integration. Das Josefshaus ist nicht nur räumlich mitten im Dorf, genau zwischen den beiden Kirchen, sondern ist mit seinen Bewohnern fest integriert in der Bevölkerung.
 

Der Freundes- und Fördererverein engagiert sich auch dafür, das unmittelbare Lebensumfeld der Bewohner des Josefshauses zu verbessern. Viele kleine und größere Anschaffungen zeugen von den Aktivitäten in den vergangenen Jahren. Einige Beispiele:

  • Grillhütte mit Feuerstelle
  • Nestschaukel
  • einige Rollfietsen
  • mehrere Computer und spezielle Zusatzgeräte
  • Therapiegeräte
  • Musikinstrumente und Spiele
  • finanzielle Unterstützung der Ferienaktion
  • Gutscheine für die Gruppen zu Weihnachten,
  • und nicht zu vergessen die Übernahme der Kosten für Medikamente und Hilfsmittel, die notwendig sind, aber von keinem Kostenträger übernommen werden!

Auch die regelmäßigen Kunstausstellungen in der Flurgalerie - die 40. ist eröffnet - finden unter der Regie des FFV statt.
 
Weitere Infos oder selbst Mitglied werden
Der Verein freut sich ganz besonders über die zahlreichen Partner, die ebenfalls zur Integration der Bewohner beitragen, die vielen Vereine und Verbände in Lipperode. Ganz besonders ist der Einsatz der „Buddys“, Mädchen und Jungen der Graf-Bernhard-Realschule hervorzuheben, die seit vielen Jahren gemeinsame Aktionen mit den Menschen mit Behinderung gestalten oder sie zum Vogelschießen auf dem Schützenplatz begleiten. Man sollte junge Menschen nicht unterschätzen!

 

All diese Aufgaben könnte der Verein nicht leisten ohne die Beiträge der inzwischen 230 Mitglieder. Schon für einen sehr geringen Beitrag von jährlich ab 12 Euro für Einzelpersonen oder mindestens 25 Euro für Institutionen oder Firmen kann man die Arbeit unterstützen und damit dokumentieren: Wir stehen hinter der Idee des Vereins.

 

Aber nicht allein die Mitgliedsbeiträge, sondern viele große und kleine Einzelspenden ermöglichten bisher die große Unterstützung der Menschen im Josefshaus. So konnten in den zurückliegenden 25 Jahre ca. 400.000 Euro durch Spenden und Mitgliedsbeiträge eingenommen und auch wieder als Ausgabe für o.a. Programme und Anschaffungen ausgegeben werden.

 

Wer weitere Informationen benötigt oder selbst Mitglied werden möchte, kann mit dem Josefshaus Lipperode (02941 9604-0) oder dem Vereins-Vorsitzenden Hubert Sommer (02941 62829) Kontakt aufnehmen.

Ansprechpartner